Unbefristeter Vertrag lehrer wien

Um einen unbefristeten Vertrag an einer weiterführenden Schule zu erhalten, ist der Abschluss des Master-Abschlusses mit der gleichen Fachkombination Voraussetzung. Idealerweise sollten Lehrer, die einen Job an privaten Sprachschulen in Österreich suchen, zumindest einen Bachelor-Abschluss und ein international anerkanntes TEFL-Zertifikat haben, um die besten Chancen auf eine Englisch-Lehrstelle zu haben. Nach dem Gesetz über die Organisation der Hochschulkollegs für Lehrerbildung müssen die Mitarbeiter an pHs akademisch/professionell und pädagogisch/didaktisch qualifiziert sein. Stellen werden öffentlich für das Festangestellte und für zugewiesene Bundes- und Landeslehrer ausgeschrieben. Die Personalauswahl liegt in der Verantwortung des Rektorats, das sich mit dem BMBWF berät, um eine Einigung zu erzielen. Die Einstellung von (temporären) Dozenten wird direkt vom Rektorat entschieden. Die Bestellung erfolgt nach dem öffentlichen Recht (Bundesgesetz über die Rechte und Pflichten von Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst). Die Beschäftigung des FH-Personals erfolgt auf der Grundlage privatrechtlicher Verträge. An den Fachhochschulen muss zwischen Vollzeit- und Teilzeit-Lehr- und Forschungspersonal unterschieden werden. Die hohe Praxisorientierung der von den FHs angebotenen Programme bedeutet, dass ein großer Teil der (Teilzeit-)Lehrer aus dem jeweiligen Berufsfeld rekrutiert wird. Die Habilitation in Österreich gilt als Nachweis für höchste Leistungen in einem akademischen Fach.

Die Beschaffung der Habilitation ist ein langwieriger Prozess, bei dem eine Abschlussarbeit geschrieben und verteidigt wird und ihre Kompetenz als Akademiker und Lehrer nachgewiesen werden kann. Das Habilitationskomitee, das vom Universitätssenat eingesetzt wird, vergibt die Qualifikation nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung (Kolloquium). Bei Vollzeitbeschäftigungen ist nach dem Bundesgesetz zur Regelung der Rechte und Pflichten von Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst für Lehramtslehrer – je nach Vergütungsgruppe – eine Lehrpflicht von 160 bis 480 Kursstunden bzw. 320 bis 480 Kursstunden pro Jahr vorgesehen. Teilzeitbeschäftigung ist in Absprache mit dem jeweiligen Rektorat oder nach den der PH zugewiesenen Stellen möglich. Je nach Bildungshintergrund gibt es verschiedene Wege zum Professor in Österreich. Innerhalb des österreichischen akademischen Systems ist das übliche Verfahren nach ma, einen Doktortitel zu absolvieren, während er eine Position innehat, die als Universitätsassistent bekannt ist. Der Akademiker kann sich dann für die Post-Doc-Tenure-Strecke (Laufbahnstelle) bewerben und Assistenzprofessor werden. In den nächsten sechs Jahren ist der Akademiker verpflichtet, die in einer Qualifikationsvereinbarung vereinbarten Ziele zu erreichen, die in der Regel spezifische Forschungsziele beinhalten und in einigen Fällen die als “Habilitation” bezeichnete Lehrqualifikation erhalten. Sobald der Akademiker seine Ziele erreicht hat, kommen sie automatisch zur ständigen Stelle des außerordentlichen Professors auf. Der Tarifvertrag (KV) für Mitarbeiter von Universitäten regelt die Gehaltsstruktur des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals. Alle Mitarbeiter werden je nach Art der im Arbeitsvertrag vereinbarten Tätigkeiten zu einer bestimmten Beschäftigungsgruppe hinzugefügt.

Diese Klassifizierung wird von der Hochschulleitung auf der Grundlage der verfügbaren Qualifikationen durchgeführt. Für jede Beschäftigungsgruppe wird ein Bruttomonatsgehalt definiert, und unter diese Zahl geht nicht. Das tatsächliche Gehalt eines wissenschaftlichen oder künstlerischen Mitarbeiters wird zwischen dem Rektorat und dem betreffenden Mitarbeiter ausgehandelt. Eine ordentliche Professur ist kein automatischer Prozess, da die Positionen oft begrenzt sind und es ein spezielles Ernennungsverfahren gibt.